Sonntagsnachmittags kurz vor Fußball und Formel 1, ist Madame Gertrud (Heiner) allein und noch mit der Hausarbeit beschäftigt. Aus dem fensterblickend sieht er die Bornholter Bürger fröhlich spazieren gehen und ihm grauts vor dem langen, langweiligen Sonntagnachmittag
und er denkt sich: "So muß ein Glas aussehen, dann klappts auch mit dem Nachbarn". Kaum hat er diesen Gedanken gefaßt und seine Phantasie bemächtigt sich seiner Lenden, da klingelt es plötzlich an der Tür.
"Huch wer kommt den da?"

"Hallöchen Heiner, du alte Fummeltrine!"

Na es ist zwar nicht der sonnengebräunte spanische Nachbar mit dem knackigen Arsch, aber dafür Klaus aus Österwiehe.
"Und sach nicht immer
Heiner zu mir !"
Da Österwieher bekanntlich Schweinebauern sind, müssen se erstmal ordentlich gewaschen werden. Heiners frischer Eigenurin dient zur Desinfinzierung. Die Gerte ist eigentlich nicht nötig, weil Klaus ein gefügiger Devot ist, aber nicht umsonst ist Heiner Madame Gertrud, und eine strenge Herrin läßt nix anbrennen.
Wo Klaus frisch gewaschen ist, muß er noch schick zurecht gemacht werden ! Dank Avon-Berater und Schmink-Kurs an der VHS in der Hauptschule Verl, ist dies aber schnell geschehen.
Na sieht er nicht richtig knuffelig aus, der süße Klaus ?

Und jetzt wo er so gut nach Dusch-Das riecht könnte Heiner ihn sofort vernaschen.
Gerade wo Klaus Anblick Madame Gertruds Appetit geweckt hat und sie sich die Viagra Tabletten in den Kaffe gekippt hat, entdeckt sie die Sauerei, die Klaus im Badezimmer angerichtet hat !
"Das soll er mit büßen!" und Heiner läßte die Gerte sprechen.
Damit Klaus die alte Schlampe weiß was "saubermachen" heißt, darf er als Stiefelknecht die schicken Karstadt-Stiefel seiner Herrin pflegen.
(Ob Speichel das Leder geschmeidig hält?)
"Au, das tut weh!"
Lange nachdem die Stiefel von Heiner sauber sind, wird der Reinlichkeitskurses fortgesetzt. Klaus muß den ganzen Fußboden im Haus nach Krümmeln absuchen und wenn er auch nur einen Fitzel übersieht, kriegt er was von seiner Herrin auf den Pöter.
Nächste Woche Sonntag können wir bewundern, wie Madame Gertrud ihren Klaus "stubenrein" kriegt.